Erektile Dysfunktion und der Einsatz von Medikamenten

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Erektile Dysfunktion und der Einsatz von Medikamenten

viagra Die Ursachen von erektiler Dysfunktion können sehr unterschiedlich sein und auf verschiedene Weise therapiert werden. Eine der am häufigsten verordneten Therapien ist der Einsatz von PDE-5-Blockern. Sie werden nur vor einem eventuellen sexuellen Erlebnis eingesetzt und verhelfen in den meisten Fällen zum Erfolg. Doch wie wirken sie?

Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit an erektiler Dysfunktion zu leiden stark an. So ist in einem Alter von 40-49 Jahren nur etwa zehnte Mann von der Erektionsstörung betroffen, in einem Alter ab 60 Jahren jedoch bereits schon jeder dritte.

Bis vor wenigen Jahrzehnten ging man noch davon aus, dass die Erektionsstörung, die Männern bereits seit Jahrtausenden das Leben schwer macht, rein psychologische Ursachen haben kann. Erst mit der Entwicklung und den Versuchen, ausschließlich die physischen Faktoren zu betrachten, brachte ein Umdenken mit sich. Bis zu dem Zeitpunkt wurden vor allem junge Männer mit einer langwierigen teilweise schmerzhaften Therapie unterzogen, die nicht selten zu keinem Erfolg führte.

Erektionsstörungen bedeutet, dass der Mann in mehr als zwei Drittel aller bekannten Fälle keine Erektion bekommen oder diese nicht aufrecht halten kann. Doch wie entsteht eine Erektion? Die Muskeln um den Schwellkörper herum sind, wenn das Glied nicht erigiert ist, in ständiger Anspannung. Dadurch wird verhindert, dass Blut in den Schwellkörper fließen und der Penis sich damit aufrichten kann. Erfährt der Mann einen sexuellen Impuls wird ein Stoff (cyklisches Guanosinmonophosphat (cGMP)) ausgeschüttet. Dadurch erschlaffen die Muskeln, der Schwellkörper füllt sich mit Blut und der Penis richtet sich auf. Da man ja nicht dauerhaft eine Erektion haben möchte, muss das cGMP wieder abgebaut werden können. Hierbei kommt dem Körper ein Enzym zur Hilfe. Die Phosphodiesterase (PDE-5). Bei vielen Männern, die an erektiler Dysfunktion leiden, wirkt es zu früh. Sodass der Betroffene seine Erektion nicht halten kann und es zu einem vorzeitigen Samenerguss kommt. Zumeist verhelfen Medikamente, die dieses Enzym blocken - sogenannte PDE-5-Blocker verschrieben.

Dass die PDE-5-Blocker so gut wirken, wurden mehr oder weniger durch Zufall entdeckt. Forscher hatten die synthetische Substanz entwickelt, um Patienten, die an einem Brustengegefühl (Angina Pectoris) leiden, helfen zu können. Es sollte dadurch der Blutdurchfluss im Herzen gesteigert werden, indem das PDE-5 blockiert wurde. Allerdings stellte sich alsbald heraus, dass die Halbwertzeit der Substanz für ein Herzmedikament nicht ausreichte und auch der Durchfluss nicht in dem gewünschten Maß gesteigert werden konnte. In einer Studie jedoch berichteten die männlichen Probanden, dass sie bei einem leichten sexuellen Impuls eine Erektion bekamen und diese über längere Zeit anhielt. Die synthetische Substanz Sildenafil wurde erfolgreich in dem Bereich der Erektionsstörung getestet und kam als das allseits bekannte Viagra 1998 auf den Markt. Doch auch andere Stoffe wie das Vardenafil, das in Levritra eingesetzt wird, und Tadalafil, in Cialis, können über die Erektionsstörung hinweg helfen. Das Besondere an den drei Wirkstoffen ist, dass man ausschließlich auf einen sexuellen Impuls hin eine Erektion bekommt. Sie unterscheiden sich allerdings in der Halbwertzeit und bedürfen einigen Vorlaufes. Ebenso empfehlen sie sich bei unterschiedlichen anderen Vorerkrankungen. Es ist in jedem Fall empfehlenswert einen Arzt zu konsultieren, der bei der Wahl des richtigen Medikamentes behilflich sein kann. Bei den zuvor entwickelten Stoffen, wie etwa Phentalomin, war die Erektion auf eine rein physische Ursache zurückzuführen. Die Erektion war zwangsweise unkontrolliert.

Wie kommt es dazu, dass vor allem Männer in einem höheren Alter von Erektionsstörungen betroffen sind? Einige Vorerkrankungen, wie etwa Diabetes, können dazu führen, dass das PDE-5 zu früh wirkt. Aber auch eine hormonelle Änderung oder eine Erkrankung der Prostata kann die Ursache dafür sein. Dies sind nur einige Ursachen. Warum auch immer man an einer erektilen Dysfunktion leidet, in jedem Fall gilt es einen Arzt aufzusuchen, da man herausfand, dass die Störung auch ein Hinweis auf einen nahenden Herzinfarkt oder einem Schlaganfall sein kann. In einigen Fällen ist eine Verkalkung der Arterien die Ursache. Die Arteriosklerose kann sich aber auch auf andere Körperbereiche ausbreiten und großen Schaden anrichten. Mit einer ärztlichen Untersuchung kann man Schlimmeres vermeiden und die Arteriosklerose behandeln.